Leichtathletik ...

... auf der Langstrecke wird man länger angefeuert!

Christi-Himmelfahrt-Sportfest des TuS Köln rrh

1.000! Meldungen hatte der Veranstalter für diesen Wettkampf erhalten. Dies zeugt von der Attraktivität eines Wettkampfes an einem Feiertag, der auch gut organisiert und durchgeführt wird.


1.000! Meldungen hatte der Veranstalter für diesen Wettkampf erhalten. Dies zeugt von der Attraktivität eines Wettkampfes an einem Feiertag, der auch gut organisiert und durchgeführt wird.

Es war aber auch ein langer Wettkampftag. Die begleitenden Trainer waren zum Teil. ab 08:00 Uhr und dann bis 22:00 Uhr unterwegs - die Athletinnen und Athleten kamen etwas verteilt über den Tag. Als einzig männlicher Starter ging Jona Drach (M13) über 75 m und 60 m Hürden an den Start. Mit 10,88 sec. lief er Saisonbestleistung. Im anschließenden Lauf über 60 m Hürden lief er die zweite Hürde etwas dicht an, so dass er aus seinem Rhythmus kam. Die Zeit von 11,06 sec. brachte ihn aber im Starterfeld auf Platz 6 und damit in den Urkundenrang. Wir werden den amtierenden Mehrkampfkönig alsbald auch bei den Westfälischen Meisterschaften sehen.

Wayne Reimold ging erstmalig in dieser Saison in der U18 an den Start über 100 m. Verletzungsbedingt konnte er die Sprintausdauer nicht trainieren, daher war das Ankommen das Ziel. Mit einer Zeit von 11,71 sec. zeigt er sich erstaunlich gut in Form. 25,39 sec. brauchten die Zuschauer nur warten, bis Michel Kämpfer über 200 m in der U18 ins Ziel lief. Dies ist für ihn persönliche Bestleistung und er hat gute Chancen bei den Westfalenmeisterschaften mitlaufen zu können.

13,12 sec. über 100 m und nur ein Tag später beim Abendsportfest der Olper Leichtathletik 13,00 sec. brauchte Mia Gross (W14). Über die 80m Hürden benötigte sie in Köln 12,29 sec. Damit gehört sie derzeit zu den ganz starken Athletinnen in Westfalen und hätte theoretisch die Kadernorm für das nächste Jahr in beiden Disziplinen.

Alea Bremecker ist nicht nur in der Staffel ein Garant für kontinuierlich gute Leistungen. Die Trainer trauen ihr auch die Qualifikation für die DM U16 über die 100m zu. In Köln lief sie eine Zeit von 12,94 sec., beim Abendsportfest in Olpe ein Tag später eine 12,82 sec. Die Norm liegt bei 12,80 sec. Beim kommenden BorsigMeeting macht sie dann hoffentlich alles klar!

Pauline Dinter ist unter den Athletinnen diejenige, die gerne den Mehrkampf ausprobieren möchte. In Köln ist Pauline im Hochsprung angetreten. Mit 1,36 m blieb sie zwar deutlich unter ihrer PB, aber ihr Wille zum Mehrkampf ist Garant für eine positive Entwicklung.

Hannah Carin Brieden hatte kürzlich in Siegburg die Norm für die DM U23 über 100 m unterboten. Jetzt gut eine Woche später lief sie mit 12,23 sec. nochmals schneller und steht derzeit auf Platz 3 der Westfälischen Bestenliste. Vereinskollegin Hannah Bauermann lief ebenfalls in Köln. Sie musste aber am Ende das Tempo herausnehmen, hatte sie leider einen Muskelkrampf bekommen. Ihre Zeit dennoch sehr gute 12,56 sec. Sie ist mit 12,33 sec. ebenfalls schon für die DM U20 qualifiziert. Mia Glasow konnte nach ihrer sehr langen verletzungsbedingten Pause schmerzfrei laufen und lieferte mit 13,26 sec. einen guten Lauf. Annica Debliz lief im Vorlauf über die 100 m der Frauen 12,37 sec. Damit wäre sie eigentlich nicht für den Endlauf qualifiziert gewesen, wenn andere Athletinnen nicht verzichtet hätten. Diese Möglichkeit zur Teilnahme am Finallauf dankte Annica mit einer Zeit von 12,32 sec.

Die beste Sprintleistung aller Teilnehmerinnen hat Hannah Carin Brieden über 200 m in der WU18 gezeigt. Ihre 24,77 sec. bedeuten aktuell Rang 5 in Deutschland. Maja Tröster von der TSG Lennestadt lief in der WU20 24,45 sec. und damit auf Platz 1 in der Gesamtliste. Maja Blagojevic blieb aufgrund muskulärer Probleme unter ihren Möglichkeiten. Die Leistung von 26,06 sec. und damit Platz 3 in der Gesamtwertung sind dennoch hervorragend. Auch Ben Tröster (21,76 sec.) von der TSG Lennestadt sowie Simon Schulte (22,55 sec.) trommelten die 200m auf die blaue Bahn. Für beide auch PB. Der TuS Köln rrh freute sich auf seiner Homepage über die Leistungen dieser Athleten, bedeutet diese Leistungen auch Hausrekord. Als Anerkennung für die Leistungen gab es für die Erst- bis Drittplatzierten noch ein Geldgeschenk.

Sarah Langemann lief die 400m in 62,54 sec. und damit über eine Sekunde schneller als letztes Jahr und somit auch PB. Im Ziel erwähnte sie zu ihrem Trainer Michael Kluge „Da geht noch was!“. Sarah ist in der Finalphase ihres Medizinstudiums. Wer da noch Zeit für das Training hat, der muss ordentlich diszipliniert und enthusiastisch sein. Sarah ist beides.

Alicia Huperz (W14) verzichtete zugunsten der 100 m auf ihre Teilnahme der besten Acht im Weitsprung. Mit einer Leistung von 4,57 m kommt sie nach verletzungsbedingter Pause im Weitsprungtraining wieder an ihre alte Leistung heran. Direkt also nach dem Weitsprung zum Lauf über 100m. Mit 13,71 sec. lief sie hier etwas hinter ihrer persönliche Bestzeit von 13,44 sec hinterher. Johanna Aitzetmüller lief die 100m in 13,76 sec. 13,62 sec. benötigte Johanna Uelner für die 100 m. 13,46 sec. und damit aktuell etwas langsamer als ihre Bestzeit benötigte sie für die 80m Hürden.

960 Athletinnen und Athleten aus 92 Vereinen waren in Köln am Start. Die Olper Athletinnen und Athleten und unsere Freundinnen und Freunde aus Lennestadt waren großartig mit dabei. Wir freuen uns mit Euch über eure Leistungen!

LA 20250529 Christi-Himmelfahrt-Sportfest

Leichtathletik, 29.05.2025


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